In der pulsierenden Stadt Kopenhagen, nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof Nørreport entfernt, steht SMK - Die Nationalgalerie von Dänemark (Statens Museum for Kunst). Als Dänemarks größtes Kunstmuseum bietet das SMK eine unvergleichliche Reise durch sieben Jahrhunderte dänischer und internationaler Kunst und präsentiert eine reiche und abwechslungsreiche Auswahl, die von den Klassikern der europäischen Renaissance bis zur überwältigenden Vielfalt moderner und zeitgenössischer Kunst reicht. Das SMK ist ein dynamisches kulturelles Zentrum, das Besucher dazu einlädt, große Meister, innovative zeitgenössische Künstler und aufstrebende Stars der Kunstszene in Sonderausstellungen, königlichen Sammlungen, Führungen, Performances, Kunstgesprächen, Konzerten und Workshops zu erleben.
Die Ursprünge der umfangreichen Sammlungen der Nationalgalerie Dänemarks gehen auf die Königliche Kunstkammer Dänemarks (Kunstkammeret) zurück. Um 1750 wurden unter der Leitung von Gerhard Morell, dem Kämmerer der Kunstkammer des Königs, umfangreiche Ankäufe italienischer, niederländischer und deutscher Gemälde getätigt, um sicherzustellen, dass die Sammlung mit denen anderer europäischer Königshäuser konkurrierte. Dieser frühe Schwerpunkt führte zu einer besonders starken Repräsentation flämischer und niederländischer Kunst, darunter Rembrandts “Christus heilt den Kranken”.
Das Museum selbst wurde 1896 offiziell gegründet und bot der Königlichen Kunstgalerie, die bis zu ihrer Zerstörung durch einen Brand im Jahr 1884 im Schloss Christiansborg untergebracht war, ein neues Zuhause. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Sammlung beträchtlich und umfasste fast ausschließlich Werke dänischer Künstler, was zu einer unvergleichlichen Sammlung des dänischen Goldenen Zeitalters führte.
Das ursprüngliche Museumsgebäude, das von Vilhelm Dahlerup und G. E. W. Møller entworfen wurde, wurde zwischen 1889 und 1896 im Stil der Neorenaissance errichtet. Um die wachsende Sammlung moderner Kunst unterzubringen, wurde 1998 ein großer zeitgenössischer Anbau errichtet, der von den Architekten Anna Maria Indrio und Mads Møller von C. F. Møller Architects entworfen wurde. Diese beiden unterschiedlichen architektonischen Epochen sind nahtlos durch eine gläserne “Straße der Skulpturen” und ein Theater verbunden, das sich über die gesamte Länge des Museums erstreckt und einen Blick auf den Park Østre Anlæg bietet. In diesem Bereich finden regelmäßig Vorträge, Konzerte und Installationen statt.
Die Sammlungen der Nationalgalerie Dänemarks sind wahrlich umfangreich und umfassen fast 9.000 Gemälde und Skulpturen, etwa 240.000 Kunstwerke auf Papier und über 2.600 Gipsabgüsse. Diese Schätze werden in mehreren wichtigen Abteilungen präsentiert:
Die Nationalgalerie Dänemarks ist mehr als nur eine Kunstsammlung; sie ist ein lebendiger Treffpunkt für ein breites Publikum. Das Museum zeigt regelmäßig 8-10 große Ausstellungen pro Jahr, in denen sowohl Klassiker der modernen Kunst als auch zeitgenössische internationale Künstler und Architekten vorgestellt werden. Die entspannte Atmosphäre und das reichhaltige Programm an Aktivitäten und Veranstaltungen richten sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene und machen das Museum zu einem lebendigen Kulturzentrum für alle Altersgruppen.
Die bedeutende Sammlung von Gemälden der frühen französischen Moderne, die 1928 von Johannes Rump gestiftet wurde, war dem SMK ursprünglich 1923 angeboten worden, wurde aber vom damaligen Direktor abgelehnt, da er sie für nicht hochwertig genug hielt. Dies verdeutlicht, wie sich Kunstgeschmack und -wahrnehmung innerhalb eines kurzen Zeitraums dramatisch entwickeln können.
Die Nationalgalerie Dänemarks steht für künstlerische Exzellenz und kulturelles Erbe und bietet eine inspirierende und umfassende Erforschung der Kunstgeschichte, die Besucher aus aller Welt in ihren Bann zieht und weiterbildet.
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